| | 01.01.2010
Ein gutes neues Jahr und der Vorsatz "SUB 70/10"
Zunächst wünsche ich allen ein gutes neues Jahr 2010 und insbesondere Gesundheit. Als persönlichen Vorsatz strebe ich dieses Jahr unter dem Motto "SUB 70/10" an, den IRONMAN Switzerland am 25. Juli 2010 mit weniger als 70 kg unter 10 Stunden zu finishen. Um das Jahr angemessen einzuleiten, absolvierte ich nach dem gestrigen Wettkampf in Trier und einer kurzen Nacht mit nur eineinhalb Stunden offizieller Schlafenszeit bereits einen 2-Stundenlauf über 25,2 km. Beruflich darf wieder das eine oder andere Insolvenzverfahren als Herausforderung auf mich zukommen. Packen wir das Jahr 2010 an!
31.12.2009
Jahresabschluss beim Trierer Silvesterlauf
Vor 20.000 begeisterten Zuschauern fand in der Trierer Innenstadt der 20. Internationale Silvesterlauf statt. Rund um den Start-/Zielbereich am Hauptmarkt fieberten die Zuschauer mit dem Marathon-Weltrekordhalter Haile Gebrselassie im Bitburger-Lauf der Asse über 8 km, der den Streckenrekord witterungsbedingt - das Kopfsteinpflaster war aufgrund des zwischenzeitlichen Regens bei milden 6° insbesondere in den Kurven rutschig - in 22:23 um weniger als 2 Sekunden verfehlte. Im Sparkassen-Elitelauf der Frauen über 5 km waren insbesondere die deutschen Topläuferinnen Irina Mikitenko und Sabrina Mockenhaupt am Start. Aufgrund des starken internationalen Feldes erreichten die beiden lediglich die Plätze 7 (in 16:16) bzw. 6 (in 15:59). Siegerin wurde die Russin Jelena Zadoroschinaja in 15:49. Im anschließenden Volkslauf über die gleiche Distanz erzielte Heike einen respektablen 2. Platz in 19:26.0 und gewann ihre Altersklasse. Der Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann gratulierte ihr als sie mit unseren beiden Kindern auf die Bühne kam mit den Worten, "endlich bringt hier mal jemand etwas mit". Für mich lief es auf dem Rundkurs über 8 km der nach einer kleinen Runde fünfmal zu absolvieren war nicht rund, da die wesentliche Konzentration (wie zuvor auch bei Heike) auf das Überholen überrundeter Teilnehmer zu legen war. So erzielte ich in enttäuschenden 31:46.8 (ich wollte unter 31 min bleiben) nur den insgesamt 51. Platz bei 710 Teilnehmern und den 7. Platz in der Altersklasse. Für den Einstieg in das Training für die Saison 2010 waren die Vorbereitungsläufe im 4. Quartal 2009, die zunächst dazu dienten, ein wenig Wettkampfhärte für die kommenden Monate aufzubauen, aber im Großen und Ganzen passabel.
27.12.2009
35. Internationaler Bank1Saar Silvesterlauf, Saarbrücken
Bei dem traditionellen Jahresabschluss der saarländischen Läuferszene nahmen witterungsbedingt nur 843 Teilnehmer am Hauptlauf über 10 km teil. Die Waldwege im Saarbrücker Stadtwald in Uni-Nähe waren zum Teil vereist, was die Streckenführung über selektive 160 Höhenmeter bei -2° etwas beeinträchtigte. Leider schaffte ich es nicht, mein Ziel, unter 40 min zu bleiben, zu erreichen. So sprangen für die 40:37.0 der 67. Platz in der Gesamtwertung und der 12. Platz in der Altersklasse M 40 heraus. Heike erzielte in 40:58.40 den insgesamt 77. Platz, aber als zweitbeste Deutsche den 2. Platz in ihrer Altersklasse.
13.12.2009
Olympiasieger Jan Frodeno bei Weihnachtsfeier von Tri-Sport Saar-Hochwald
Jan Frodeno ließ es sich nicht nehmen, an der Weihnachtsfeier "seines" Vereins in Merzig teilzunehmen, obwohl er noch am 06.12.2009 den Laguna Phuket Triathlon in Thailand bestritten und überlegen gewonnen hatte. Neben ihm wurde auch Nicole Woysch geehrt, die dieses Jahr viermal TOP-10-Platzierungen auf der Langstrecke erzielte und davon dreimal in SUB-10(-Stunden) finishte. Als "i"-Tüpfelchen gesellten sich bei ihr zudem vier Saarlandmeisterschaften hinzu. Geehrt wurden auch die national und international erfolgreichen Junioren und Jugendlichen des Vereins. Der Nikolaus bedachte aber auch die ehrenamtlichen Helfer und Kinder. Auch dieses Jahr waren wieder die Kinder und Jugendlichen zahlenmäßig den Erwachsenen überlegen, was zum Jahresausklang Ausdruck und Ergebnis der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des Vereins ist.
06.12.2009
Nikolaus-Lauf in Neunkirchen - zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen mit 39er-Zeit
Beim diesjährigen Bank1Saar Volksbank Neunkirchen-Straßenlauf, der bei ähnlich anspruchsvoll profilierter Strecke wie der Martinslauf in Losheim auf 10 Kilometern nur wenig ebene Passagen als Ruhestreckenabschnitte enthält, hatten die Veranstalter Glück, ein regenfreies Zeitfenster von wenigen Stunden zu erhaschen. Der Hauptlauf über 10 km erfreute 294 Teilnehmer, die das Ziel erreichten. In 39:49 wurde ich eine Woche nach meinem Magen-Darm-Infekt 37. in der Gesamtwertung und 11. meiner Altersklasse M40. Zeit und Gefühl passten und insoweit fuhr ich zufrieden nach Hause, nachdem ich die ersten sechs Kilometer ein wenig überzogen hatte und hiernach Tempo herausnehmen musste.
29.11.2009
Beim Advent-Lauf in Saarbrücken stabilisiert - aber nicht verbessert
Beim 15. Advent-Lauf über 10 km auf dem Leinpfad entlang der Saar von der Fußgängerbrücke St. Arnual bis zum Messegelände und zurück mußte ich bereits beim Einlaufen feststellen, dass das heute nicht mein Tag werden würde. Darm- und Magenbereich machten bereits grummelnd auf sich aufmerksam. In der Woche hatte ich zunächst aufgrund eines verdrehten Knies beim Fussballspielen und einer Oberschenkelzerrung an anderen Stellen Wehwehchen auszukurieren. Die ersten fünf Kilometer liefen noch planmäßig. Ich war auf der schnellen Strecke auf eine Zeit von sub39 eingestellt. Nervig war mal wieder, dass sich viel zu viele "Radiergumms" in die ersten Startreihen gestellt hatten und zu einem Dauerslalom auf dem ersten Kilometer zwangen. Auf dem Rückweg der Wendestrecke bließ einem der Gegenwind ins Gesicht, aber das war nicht weiter tragisch. Ab Kilometer 6 hatte ich jedoch das Gefühl, dass mir bei jedem Schritt schlechter wurde, weshalb ich nur noch auf das Ziel überhaupt ohne Aufgabe zu Finishen umstellte. Die Herzfrequenz bekam ich gar nicht mehr hoch, sondern im Gegenteil, sie sank von Kilometer zu Kilometer. Ein sicheres Zeichen, dass ich krank werde. Naja, ein wenig enttäuscht, erreichte ich als 44. (13. meiner Altersklasse) das Ziel. Bei 490 Teilnehmern war halt nicht mehr drin. Den Nachmittag verbrachte ich dann nach Ausbruch der Magen- und Darminfektion bei ständigen Regenerationsläufen zwischen Toilette und Couch.
08.11.2009
Zum Einstieg ins Training für die Saison 2010: Erfolgreiches Comeback auf der 10 km Distanz
Zum Trainingsbeginn für die Saison 2010 und fünf Jahre nach meinem letzten 10 km Straßenlauf nahm ich am diesjährigen 21. Internationalen Martinslauf in Losheim am See teil. Bei angenehmen Temperaturen (um die 5 C°) und trockener Strecke wagten sich 418 Läuferinnen und Läufer auf die 10 km des Hauptlaufs. Der kurvige und mit 100 Höhenmetern durchaus profilierte Parcours, der zweimal zu absolvieren war, forderte einem alles ab. Heike und ich hatten mal wieder (nur) das familieninterne Wettrennen vor Augen. Im Unterschied zum SchaumBerglauf überließ mir Heike diesmal auf den ersten acht Kilometern die Führungsarbeit. Den neunten Kilometer und insbesondere den letzten Stich bergauf am Seeufer absolvierte ich in ihrem Windschatten. Auf dem letzten Kilometer war wiederum wegen der Sprintstärke meine Führungsarbeit gefragt. Ich finishte in 39:47.0 und war mit meiner Zeit wirklich zufrieden, da nach fünf Jahren jedes Gefühl für die ungewohnte Wettkampfdistanz verloren gegangen war. Heike erreichte mit 39:56.1 ihr bestes Saisonergebnis, holte den 1. Platz der Frauen- und Altersklassenwertung, was mit einem Gutschein für ein Wochenende am Feldberg/Schwarzwald und dem obligatorischen Siegerpokal versüßt wurde. Mit meiner Zeit wurde ich immerhin noch 29. von 418 Startern und 8. in der Altersklasse M40.
18.10.2009
Erlebnisbericht Erster spontaner Wettkampf nach 2 Jahren: 3. SchaumBerglauf Tholey
Nachdem Heike mich am Vorabend überreden konnte, gemeinsam an meinem ersten Berglauf über 9,2 km mit 450 zu überwindendenen Höhenmetern teilzunehmen, fuhren wir morgens bei 2°C nach Sotzweiler, einem Ortsteil
der Gemeinde Tholey, zum Start am Fuße des Schaumbergs. Beim Schaumberg handelt es sich um einen "verhinderten", d.h. nie ausgebrochenen Vulkan.
151 der 153 Starter erreichten schließlich das Ziel unmittelbar am Schaumbergturm.
Start des Laufes ist auf dem Sportplatz in Sotzweiler. Von dort aus geht es zunächst den ersten steilen
Anstieg an der Kirche vorbei hinauf zum Wortsegel (eine 13 Meter hohe
und 30 Tonnen schwere Stahlplastik, die man bereits von der Autobahn
aus sieht). Dann verläuft die Strecke eher flacher bzw. bergab bis zur
Lachmühle. Hier steht bei etwa Kilometer 4 der zweite steile Anstieg
bevor, der sogenannte "Blasiusberg", vorbei an der Blasiuskapelle. Es
geht nun stetig bergan, bis der Herzweg, der noch mal eine kurze
Verschnaufpause bietet, erreicht ist. Schließlich ist der etwa 800 m
lange steile Schlussanstieg hinauf zum Ziel am Schaumbergturm, dem
Schaumbergplateau auf 569 m ü.N.N. zu überwinden.
Entsprechend des Ratschlags von Heike, das Rennen langsam anzugehen (sie wurde bei der Erstauflage im Jahr 2007 gleich 2. bei den Frauen und kannte daher die Strecke), da die eigentlichen Anstiege erst im Verlauf der letzten 5 Kilometer zu überwinden waren, ließ ich sie ziehen und konzentrierte mich auf mein eigenes Tempo. Die Archillessehnen machten keine Probleme bei den wechselnden Untergründen (zunächst Straße, später Schotter und mehr und mehr stark verwurzelte Waldböden) und mit der Zeit kam trotz zunehmender Anstiege der Spass an dieser neuen Form des Gipfelerklimmens.
Nachdem ich mich im Feld stabilisiert hatte und anfing, selbiges aufzurollen, konnte ich rund 3 Kilometer vor dem Ziel erstmals wieder Heike in Sichtweite ausmachen. Wie das bei älter werdenden Ehemännern so ist, packte mich der Ehrgeiz, den Abstand zu verkürzen, was mir auch gelang. Als wir schließlich den Herzweg kreuzten (auf dem ich vor rund 9 1/2 Jahren meine ersten "Läufer"-Schritte machte) und die letzten 1.500 m angingen, verschärfte ich das Tempo und konnte Heike rund 700 m vor dem Ziel überholen. Leider hatte ich mangels Streckenkenntnisse nicht geahnt, dass die letzten 500 m hoch zum Turm nochmals als kraftzehrende Serpentinen zu Laufen waren. 300 m vor dem Ziel mußte ich die 2. kurze Gehpause einlegen, bevor ich 100 m weiter nochmals zu spurten anfing. Die letzte Linkskurve zum Gipfel war genommen, ich war aber schon wieder platt und ging einige Schritte, bevor es neuerlich zum 3. (nunmehr aber finalen) Zielspurt kam.
Mit meiner Zeit von 46:18.6 war ich sehr zufrieden. Heike kam unmittelbar hinter mir mit 6,5 sec Rückstand ins Ziel. Frau müßte man sein... Für Heike war es wieder der 2. Platz bei den Frauen insgesamt und der Altersklassensieg, mit dem Ergebnis, neben einer Flasche Schaumbergsekt auch einen weiteren Pokal für unsere Vitrine mitnehmen zu dürfen. Tja, bei mir reichte es noch für den 29. Platz insgesamt und den 7. Platz in meiner Altersklasse M40.
Der Rückweg erstreckte sich als Schleichweg nochmals über 4 km, aber als reiner Tallauf stetig bergab.
Fazit: Ein schöner abwechsungsreicher Wettkampf gegen die Schwerkraft durch die Natur mit dem Wunsch, dies gerne wiederholen zu wollen.
Ein Lob an die Organisatoren! Im Wald wurde liebevoll jede Wurzel und jeder Stein, der eine Stolperfalle darstellen könnte, mit Kreide als potentielles Hindernis markiert.
Saison 2009
Abgehakt!
Verletzungsbedingt musste Jean-Olivier auch dieses Jahr seine Teilnahme an dem IRONMAN 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona am Zürichsee und den IRONMAN European Championship in Frankfurt/Main absagen.
Jetzt wird erst einmal das Gewicht angemessen reduziert, dann klappt auch wieder das Laufen ohne Achillessehnenprobleme!
ausgezeichnet durch: Das Deutsche Institut für angewandtes
Insolvenzrecht (DIAI): AAA+
10.06.2008
Ausgezeichnet mit Bestnote AAA+
Jean-Olivier Boghossian wurde im Rahmen der Zertifizierung für Insolvenzverwalter nach den Richtlinien des DIAI (Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht e.V.) im Bereich "Qualifikation, Infrastruktur und Transparenz" testiert, dass er über die für eine professionelle Insolvenzverwaltung hervorragende Qualifikation und Erfahrung verfügt, die von ihm im Rahmen der Abwicklung von Insolvenzverwaltung vorgehaltene personelle und sachliche Infrastruktur dem höchsten Standard entspricht und die für alle Beteiligten notwendige Transparenz und Kontrolle gewährleistet wird.
Er erzielte mit 193 Punkten ein hervorragendes Ergebnis.
Das Gesamtergebnis für die in den letzten 5 Jahren von Jean-Olivier Boghossian abgewickelten, im Handelsregister eingetragen Unternehmen, wurde maßgeblich durch die nachfolgenden Verfahrensergebnisse bestimmt:
- Quote Massesteigerung aus Anfechtung 13% - Massesteigerung aus Haftungsansprüchen 19% - Verwaltungs- und Verwertungskostenanteil 36% - Eröffnungsquote 69% - Anteil Masseunzulänglichkeit 14%
Er wurde daher mit der Bestnote AAA+ ausgezeichnet und ist berechtigt, das DIAI Zertifikat mit dieser Qualifizierung bis zum Juli 2011 zu führen.
Juni 2008
Saison beendet
Die Achillessehnen machten erneut Probleme und damit einen Start in Wiesbaden unmöglich. Die Saison 2008 wurde vorzeitig beendet.
Ende März 2008
Startabsage für den IRONMAN 70.3 Switzerland und den IRONMAN Switzerland
Jean-Olivier
mußte schweren Herzens verletzungsbedingt die geplanten sportlichen
Saisonhöhepunkte am Zürichsee absagen. Sportlich gilt es nun, den
IRONMAN 70.3 Germany in Wiesbaden am 10. August 2008 optimal
vorzubereiten. Der behutsame Wiederaufbau der Laufform hat bereits
begonnen. Die ersten Versuche liefen bereits weitgehend schmerzfrei.
März 2008
Triathlonsaison beendet - bevor sie überhaupt begonnen hat?!
Nachdem
Jean-Olivier motivationsbedingt zunächst nur mühsam im Dezember 2007 in
die Saisonvorbereitung 2008 eingestiegen war, machte sich die fast
dreimonatige Vorbereitungspause nicht nur an den zusätzlichen
Biopren-Kilos bemerkbar. Spürbar war sie leider auch an der rechten
Archillessehne. Anfang Januar 2008 führte jede Laufbelastung zu
Schmerzen, die erst im Verlauf von 48 Stunden abklangen. Anfang März
mußte Jean-Olivier erstmals überhaupt einen Trainingslauf nach rund 10
km abbrechen. Der humpelnde Heimweg auf dem 16,2 km langen Rundkurs im
strömenden Regen war nicht gerade ein Vergnügen. Jetzt wurde eine
starke Archillessehnenentzündung diagnostiziert. Vor der
unverneidlichen Spritze steht nun zunächst die Behandlung mit Enzymen
und anderen konventionellen Mitteln der Entzündungshemmung.
Gründonnerstag wissen wir mehr. Jedenfalls dürfte damit die
Saisonplanung im warsten Sinne des Wortes "gelaufen" sein.
Rapperswil-Jona und Zürich müssen wohl ein weiteres Jahr warten. Vielleicht klappt es ja mit dem IRONMAN 70.3 noch in Wiesbaden?
08.07.2007
Gefinished in 10:19 beim Kärnten IRONMAN Austria 2007
Der
Wettergott hatte - wie jedes Jahr bei dieser Veranstaltung - bei
Regenfreiheit hochsommerliche Temperaturen (29° beim Marathonlauf)
bereitgestellt.
Um 06:58 Uhr erfolgte (2 min verfrüht) der
Schwimmstart im größten Binnenstrandbad Europas, in Klagenfurt am
Wörthersee. Jean-Olivier befand sich bei dem überraschenden Startschuß
noch rund 50 m hinter der Startlinie und erledigte die letzten "warmen"
Geschäfte im Neoprenanzug... Das Schwimmen war aufgrund des
Wasserstarts zielgerichtet auf die erste Wendeboje das übliche Hauen
und Stechen. Neben mehrerer Prellungen trug Jean-Olivier zwei Schnitte
in Fußzehen davon. Das Schwimmergebnis nach 3,8 km war mit 1:10 nach
dem Bizepssehnenriß und der dreimonatigen Schwimmpause zwischen
Dezember 2006 und Februar 2007 zufriedenstellend.
Nach einem ersten schnellen Wechsel (3:11) auf die Radstrecke konnte er die 180 km in soliden 5:23 zurücklegen.
Ein
zweiter schneller Wechsel (3:37) leutete den abschließenden Marathon
ein. Die Strecke verlief teilweise in knalliger Sommerhitze und bot nur
auf dem Streckenabschnitt Richtung Klagenfurter Innenstadt kühle
Schattenpartien. Mit einer Marathonzeit von 3:39 finishte Jean-Olivier
Hand in Hand mit Vincent in 10:19:40 (45 min schneller als im Vorjahr
in Roth) als 298. von 2.200 Startern insgesamt und 57. seiner
Altersklasse M40.
Für die Hawaii-Qualifikation fehlten leider
weitere 45 min. Vielleicht klappt's ja nächstes Jahr beim IRONMAN
Switzerland in Zürich?!
09.06.2007
Verkrampft beim 23. Moret-Triathlon / Hessische Meisterschaft Mitteldistanz
Jean-Olivier
trat nach seinem Magen-Darm-Infekt, der ihn in der ersten Wochenhälfte
außer Gefecht setzte, mit einem mulmigen Gefühl seine erste
Mitteldistanz in der laufenden Saison an. Es sollte der letzte Test für
den Ironman Austria in Klagenfurt sein.
Die gemeinsame Anfahrt
in Radausrüstung zur 1. Wechselzone gab bereits Anlaß zum Schmunzeln:
der "orstkundige" Führer verfuhr sich bereits im nächsten Ort und
wählte - entgegen der Anweisung in der Ausschreibung für die
Einzelanfahrt ("auf keinen Fall mit dem Rad auf der B26 fahren") - die
kollektive Verletzung...
Der Zielbereich für das Schwimmen in
der Kiesgrube mußte verlegt werden, da ein Haubentaucher just dort
brütete und man veranstalterseits Rücksicht auf den Naturschutz nehmen
wollte.
Neben den üblichen Schlägen während der ersten Disziplin
- Kinnhaken eines Mitschwimmers, der es Jean-Olivier fast nicht mehr
erlaubte, später auf dem Rad seine Powerbar-Riegel zu kauen und der
Beinahe-Verlust der Schwimmbrille - verlief das Schwimmen mit einer
Splitzeit von 00:34:55 für die 2 km ganz ordentlich.
Mit
staubverdreckten Füßen gings auf die 80 km Raddistanz zwei Runden quer
durch den Odenwald. Bis auf ein wenig feuchte Fahrbahn auf der 2.
Radrunde blieb es trotz Donnergrollen und Blitzen ein trockener
Wettkampf. Die Splitzeit von 02:41:15 war etwas enttäuschend.
Auf
der ersten der drei Laufrunden (über insgesamt 21,1 km) überholte
Jean-Olivier in der üblichen Manier zunächst eine Vielzahl vor ihm
Laufender. Bei km 7 kamen dann überraschend beidseitig Krämpfe in
den Beininnenseiten zwischen Knie und Oberschenkel. Es folgte eine
mehrminütige Steh- und Dehnpause, bevor es die letzten zwei Runden in
deutlich gedrosseltem Tempo leicht verkrampft bis ins Ziel ging. Der
Laufsplit von 01:37:53 sprach Bände! Geplant war eine Laufzeit von
unter 01:30.
So reichte es mit einer Gesamtzeit von 04:54:04 leider nur zum 15. Platz in der Altersklasse M40 bzw. zum 46. Platz insgesamt.
23.05.2007
Abnehmen mit der "Biene-Maja-Methode"
Am 20. Januar 2007 wog Jean-Olivier jahreszeitlich bedingt mal wieder 81,5 kg.
Sonst Gegner jeglicher Wette wurde mit Heike gewettet, daß wenn bis zum 17. Februar 2007 die Waage nicht bei einem Gewicht unter 75 kg zum Stehen kommt, Jean-Olivier zum Fasching in einem entsprechendes Biene-Maja-Kostüm auftreten müsse.
Die Wette wurde nach einem langen Lauf am Stichtag GEWONNEN! Das Zielgewicht betrug an jenem Morgen 74,8 kg.
Wenn man schon mal dabei ist, mit dem stetigen Abnehmen, kann es ja weitergehen.
Am 21. Mai 2007 wurden erstmals seit 2001 die 70 kg unterschritten.
Während beim Schwimmen für den besseren Auftrieb nun der Hüftspeck fehlt, fliegt er auf dem Fahrrad die Berge nur so hoch und laufen tut er wie eine Feder...
Noch fehlen ca. 3 kg zum optimalen Wettkampfgewicht für den IRONMAN Austria... (das wären 10 kg [!!!] weniger als beim Quelle Challenge in Roth 2006)
01.04.2007
Jean-Olivier bei Halbmarathon in Freiburg in 1:23:31 im Ziel
Anläßlich
der Südbadischen Firmenmeisterschaften 2007 startete Jean-Olivier in
Vorbereitung auf den Ironman Austria auf der Halbmarathondistanz beim
diesjährigen Freiburg Marathon für Schultze & Braun. Mit einer
Nettozeit von 1:23:31 wurde er 174. insgesamt bzw. 30. seiner
Altersklasse und trug zum 33. Platz in der Firmenwertung bei.
04.06.2006
Generalprobe für Challenge Roth 2006 geglückt
Beim
Haardman 2006 in Datteln über die Mitteldinstanz (1 - 80 - 24 km)
finishte Jean-Olivier in 4:35.31. Die auf 1 km wegen der
Wassertemperatur im Dortmund-Ems-Kanal von nur 15,2° verkürzten
Schwimmstrecke absolvierte er in für ihn hervorragenden 20:31. Etwas
enttäuscht zeigte er sich von seinem Radsplit von 2:24.04. Die stärkste
Disziplin war wie immer das Laufen. Die 24 km in 1:50.31 reichten trotz
anfänglicher muskulärer Probleme im Knie- und Wadenbereich somit zum
17. Platz der Altersklasse M40 und 72. Platz der Gesamtwertung. Roth
2006 am 02. Juli 2006 kann kommen!
07.05.2006
Zufriedenstellender Saisonauftakt für Jean-Olivier in Buschhütten
Jean-Olivier
wurde beim 20. Buschhüttener Triathlon über die Kurzdistanz (1 - 40 -
10 km) mit "angezogener Handbremse" in 2:18.16 145. der Gesamtwertung.
Wie üblich mußte er mit einem unterdurchschnittlichen Schwimmsplit
(21:12 und Platz 235) die Verfolgung aufnehmen. Mit einem Radsplit von
1:12.28 (157. beste Zeit) arbeitete er sich auf der zum Teil böigen
vierspurigen gesperrten Stadtautobahn auf Platz 188 vor. Die mäßige
Laufzeit von 44:35 (Platz 101) reichte, um sich noch auf den 145. Platz
ins Mittelfeld vorzuarbeiten.
21.08.2005
Jean-Oliviers erster ernsthafter Trainingsunfall
Nach vierstündiger Radausfahrt passierte es direkt vor der Haustür: Jean-Olivier raste um die Ecke in die Hauseinfahrt, Nachbars Fahrzeug kam rückwärts entgegen... CRASH! Ergebnis: neben einer Platzwunde, die genäht wurde, ist die Strecksehne im linken Mittelfinger ist abgerissen... sechs Wochen Schiene tragen!
07.08.2005
Holsten Cityman
Jean-Olivier erreichte bei rund 3.000 Teilnehmern auf der Olympischen Distanz einen
beachtlichen 431. Platz in der Gesamtwertung bzw. 145. in der
Altersklassenwertung. Mit seiner Zeit war er nicht zufrieden. Seine
Zielzeit von 2:21.42 erklärt sich nicht zuletzt durch die auf 900
m verkürzte Schwimmstrecke. Diese legte er in der Binnenalster in 17:58
min zurück. Viel Zeit verlor er in der 1. bzw. 2. Wechselzone (5:45 min bzw. 3:55). Wegen des Regens war der Radsplit mit 1:15.2 unter den Erwartungen. Die gute Laufzeit von 39:01 min dürfte auf eine zu kurze 10 km-Laufstrecke zurückzuführen sein.
25.07.2005
Allgäu Triathlon Classic 2005
Nach 1,9 km Schwimmen, 91 km Radfahren und 21,1 km Laufen (bei insgesamt rund 1.500 Höhenmeter) finishte Jean-Olivier seine zweite Mitteldistanz überglücklich in 5:31.04.
26.06.2005
15. Triathlon der Stadt Simmern
Bei seiner zweiten Kurzdistanz finishte Jean-Olivier bereits in 2:33.16 (S 34:46, R 1:16.47 und L 41:47) und kommt der mittelfristigen Zielzeit von unter 2:30 schon deutlich nahe.
12.06.2005
4. Schloß-Triathlon Moritzburg - Halbdistanz
Bei seiner ersten Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) erzielte Jean-Olivier in 5:10.39 einen sensationellen 22.
Platz insgesamt bzw. 4. Platz in seiner Altersklasse. Mit seinem neuen
Wettkampfrad, einem Isaac Joule, erreichte er auf dem welligen 30km-Rundkurs bei starkem Wind eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,3 km/h. Während er nach seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen, als
57. auf die Radstrecke ging, konnte er mit der 24.-besten Radzeit und
als 16.-schnellster Läufer noch viele Plätze gutmachen.
28.11.2004
10. Peugeot-Advent-Lauf des SV Saar 05, Saarbrücken-Güdingen
Beim diesjährigen Peugeot-Lauf entlang der Saar verfehlte Jean-Olivier seine persönliche Bestzeit nur knapp um zwei Sekunden und
erreichte in 38:22 den 17. Platz in der AK M35 bzw. den 48. Platz im
Gesamtklassement. Sieger bei den Männern wurde der Triathlet und
Olympiateilnehmer Maik Petzold in 31:22. Bestplatzierte Frau war die Triathletin Joelle Franzmann in einer Zeit von 35:17.
02.10.2004
3. Team-Duathlon Kusel 2004
Heike und Jean-Olivier belegten bei ihrer ersten Teilnahme als Team in einer Gesamtzeit von 3:14:28,88 den 2. AK-Platz bzw. 10. Platz in der Gesamtwertung. Bei 54 gemeldeten Teams gewannen sie damit den Ehrenpreis des Sportbundes Pfalz für das schnellste Ehepaar. Der Pokal wurde in einem Feuerlöscherkarton (der Pokal mit Sockel ist tatsächlich so groß!!) per Post übersandt.
05.09.2004
4. Muselduathlon in Grevenmacher (Luxembourg)
Bei
Temperaturen über 30° C erreichte Jean-Olivier auf der
anspruchsvollen Langduathlondistanz (10 km Laufen - 100 km Radfahren -
12 km Laufen) in 5:21.21.0 den 96. Platz.
29.08.2004
Saarlandmeisterschaften - Sprint - Erdgas Power Triathlon in Illingen
Bei den Saarland und Rheinland/Pfalzmeisterschaften im Sprinttriathlon (300 m - 20 km - 5 km) wurde Jean-Olivier in seinem zweiten Triathlon- wettkampf mit einer Gesamtzeit von 1:07.01 insgesamt 36. (bzw. bei den Männern 32.).
18.07.2004
4. St. Ingberter Sprint-Triathlon
Jean-Olivier erzielte bei seinem ersten [regulären ;-) ] Triathlon über eine Distanz von 0,75 km Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Lauf in einer Zeit von 1:23.06 den 9. Platz in der AK 35 bzw. den 33. Platz in der Gesamtwertung. Heike musste ihn mehrfach während des Schwimmens wieder in's Becken stossen, weil er schon nicht zu Ende Schwimmen wollte (so wird es nichts mit einem geplanten IRONMAN...)
11.07.2004
Triathlon International Echternach 2004 - Erstes und einziges DNF... ... oder einfach nur: eine lustige Geschichte!
Jean-Olivier war nach seinem Entschluss, vom reinen Läufer zum Triathleten zu werden, vielleicht - im Rückblick betrachtet - ein wenig "übermotiviert". Nach nicht einmal zwei Monaten Training, beabsichtigte er beim Triathlon International Echternach in Luxembourg über die Olympische Distanz (1,5 - 40 - 10) an den den Start zu gehen. Das musste natürlich in der ganzen Familie und bei Freunden erzählt werden und so kamen viele zum Start, um die Daumen zu drücken.
Zunächst wurde er durch einen offizielen Kampfrichter darauf aufmerksam gemacht, dass der Triathlonaufsatz auf seinem Rennlenker entgegen des Reglements zu weit nach vorne herausragt. Kein Problem, dachte er sich, verstellen wir ihn vor Abgabe des Rades in der Wechselzone ein wenig nach hinten...
Auf dem Parkplatz traf Jean-Olivier dann eine ganze Reihe von Mitstreitern, die recht professionell aussahen und auch das entsprechende Equipement mitbrachten. U.a. war (wie er später erfuhr) Jan Raphael am Start (der 2006 den IRONMAN Florida gewann, in Echternach aber "nur" 15. wurde), der sein Fahrzeug direkt gegenüber Jean-Oliviers geparkt hatte und eine beeindruckende Vorbereitung zeigte ("mal schnell noch die Radstrecke abfahren").
Mit anderen (u.a. dem Briten und späteren Sieger Andrew Johns) kam Jean-Olivier sogar ins Plaudern und es wurde Gefachsimpelt über Strecke, Wetter, Weltcup usw.
Kurz vor dem Start hieß es plötzlich, dass die Wassertemperatur das Tragen von Neos zuließ. Was verdammt, war ein Neo??? Auf dem entsprechenden Startbild (s. unter PHOTOS) war Jean-Olivier sodann der einzige Starter im "nackten" Triathlon-Einteiler...
Dann wurde fliegend vom Steg gestartet und Mist, schon war die Schwimmbrille vollgelaufen! Zudem war es für Jean-Olivier der erste Start in einem Freigewässer, d.h. man sah - nicht wie im Schwimmbad - nicht nur keine Kacheln im See, sondern gar nichts!!!
Nach etwa 300 Metern - ohne Neo war das Wasser schon ganz schön frisch (aber Adrenalin hilft auch gegen Kälteschocks) - war der Pulk schon weggeschwommen und Jean-Olivier zog es - nachdem er auch noch in die falsche Richtung geschwommen war - vor, das Rennen vorzeitig abzubrechen. Er schwamm links zum Ufer und trottete zum Start zurück, wo Freunde und die engste Familie krampfhaft versuchten, im Wasser Jean-Olivier auszumachen. Er kam von hinten angeschlichen und meinte nur lapidar, "das war wohl nichts heute...". Die Gesichter hättet Ihr sehen müssen...
Wie sich später heraussstellte, handelte es sich bei dem Wettbewerb, dem Echternach ITU Triathlon European Cup 2004, übrigens um die letzte Möglichkeit der Benelux-Teilnehmer, sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen zu qualifizieren...
Ach ja, dabei waren weiterhin so bekannte Triathleten wie Richie Cunningham (AUS, der 2. wurde), Michael Raelert (3.) bzw. die Siegerin bei den Frauen, Kathleen Smet (BEL), und Elizabeth May (LUX, 5.)
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